Der erste Eindruck

„I’m going to seek a great perhaps“

(John Green, Looking for Alaska)

19.02.2019

Nach fast 12 Stunden Flug sind wir gestern um die Mittagszeit zu viert in Kathmandu angekommen. Nach dem Tiffin, dem Mittagessen, hatten wir etwas Zeit, um im Apartment anzukommen und ein bisschen auszupacken. Ich bin im Sechserzimmer und ich liebe die Betten, die groß und ziemlich hart sind *-* Das Haus, in dem unser Apartment ist, ist ca 3 Minuten Fußweg von den beiden Häusern des Kinderheims entfernt und hat einen super schönen Garten, wo ich bestimmt viel Freizeit verbringen werde 🙂 Um 16 Uhr haben wir dann das erste Mal die Kinder getroffen, als sie mit den Schulbussen ankamen. Bei über 100 Kindern werde ich wohl lange brauchen, bis ich bei jedem auf die Frage „Auntie, my name?“ antworten kann. Allerdings tun die Kids sich aber auch schwer damit, meinen Namen auszusprechen (von Pfides über Pides bis Fi oder Lila hab ich schon alles mögliche gehört 😂). Die Kids sind aber wirklich unglaublich süß und total zutraulich (klingt als würde ich über ein Haustier schreiben…), sie haben mich sofort umarmt oder wollten hochgehoben werden🙈 Ab 16 Uhr verbringen wir die Zeit mit den Kindern, bis sie schlafen gehen, mit Studytime, Spielen und Spaziergang und natürlich Essen. Ich war aber super froh, als ich gestern endlich ins Bett durfte, weil Flug und Zeitverschiebung sich bemerkbar gemacht haben…

Durch das frühe ins Bett gehen fiel es mir auch heute morgen viel leichter als erwartet, um halb 6 aufzustehen, weil die Kinder auch morgens schon Studytime haben. Das Frühstück danach war mein erstes Dal Bhat, Reis mit Linsensoße und Gemüse, das nepalesische Nationalgericht, was ich in den nächsten Monaten 2 Mal täglich essen werde. Als jemand, der normalerweise höchstens am Wochenende frühstückt ist es für mich seltsam, morgens warm und vor allem scharf zu essen, aber an sich ist es super lecker. Nachdem wir die Kids zum Schulbus gebracht haben, sind wir Volunteers nach Thamel gefahren, das touristische Viertel Kathmandus. Die Fahrt dorthin war wohl der bis jetzt engste Kontakt zum nepalesischen Lifestyle. Die Microbusse, die hier fahren, sind Kleinbusse, haben ca. 12 Sitzplätze und es werden ca. 25-30 Leute reingequetscht. Das Negative daran sind schlechte Luft, Platzangst, Hintern im Gesicht oder gebückt stehen und sich mit dem Rücken an der Decke abstützen, das Positive, dass man trotz der wilden nepalesischen Fahrweise bestimmt nicht durch eine Scheibe fliegen kann und quasi immer menschliche Airbags um sich hat😂

Mein erster Eindruck von Nepal, den Kids, den andern Volunteers und meinen Aufgaben ist super, ich bin mega happy hier zu sein und freue mich auf alles, was so in den nächsten Monaten auf mich zukommt🇳🇵❤️

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